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Worauf sollte man beim Kauf einer Hebeanlage achten?

Bevor man schaut, was für eine Hebeanlage man braucht, muss man sich sein Umfeld anschauen.

Man installiert Hebeanlagen i.d.R. im Keller. Also an Orten, die unter der Rückstauebene stehen.

Hier die wichtigsten Fragen, die man sich vor der Auswahl stellen muss:

 

Was genau wird alles angeschlossen? (WC, Waschmaschine, Urinal, Dusche, Spüle etc.)

Wo soll die Hebeanlage stehen? (Im gleichen Raum, oder z.B. 3 m weiter Weg im Nachbarraum?!)

Wie hoch ist die Rückstauebene bzw. der Anschluss von der Hebeanlage entfernt? (2 m, 4 m, 10 m?)

 

Wichtig ist außerdem beim Kauf, welche Art von Schmutzwasser transportiert werden soll. Es gibt dazu drei Typen von Hebeanlagen:

  1. Hebeanlagen für fäkalienfreies Abwasser
  2. Hebeanlagen für fäkalienhaltiges Abwasser
  3. Hebeanlagen für fäkalienhaltiges Abwasser für begrenzte Verwendungen

Bei fäkalienhaltigem Abwasser gibt es nach DIN 12050-1 ein paar mehr Anforderungen die Europaweit eingehalten werden müssen, wie z.B. ein Fäkalienzerkleinerer an der Druckleitung, oder eine Geruchs- und wasserdichte am Sammelbehälter.

Hat man sich für die richtige/n Hebeanlage/n entschieden, ist es nach der Installation wichtig die Hebeanlage/n regelmäßig zu warten, damit die Leistung nicht vernachlässigt und keine Schäden entstehen können.

 

Wartungsintervalle:

-          gewerbliche Räume: 3-monatlich

-          Mehrfamilienhäuser: 6-monatlich

-          Einfamilienhäuser: jährlich

Abkürzungen der Wartungsintervalle können in Abhängigkeit der Wasserbeschaffenheit notwendig sein.

Möglichst Inbetriebnahme und Wartung protokollieren.